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Frame de la Frame ist Certified Austrian Film Producer

Frame de la Frame ist Certified Austrian Film Producer

Seit Kurzem dürfen wir ein Zeichen führen, auf das wir uns ehrlich gefreut haben: Frame de la Frame ist Certified Austrian Film Producer. Vergeben wird das Qualitätszeichen vom Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich – und es ist kein Logo, das man kaufen kann.

Was CAFP ist

Das Kürzel steht für Certified Austrian Film Producer. Der Fachverband vergibt es an besonders qualifizierte Produzentinnen und Produzenten im Werbe- und Auftragsfilm – also genau in dem Feld, in dem wir arbeiten: Imagefilme, Unternehmensfilme, Werbespots, Schulungs- und Produktvideos.

Der Zweck ist ein doppelter. Für uns ist es ein Nachweis, dass die Arbeit fachlich geprüft wurde. Für euch als Auftraggeber ist es vor allem eine Entscheidungshilfe: Der Markt für Bewegtbild ist unübersichtlich, die Bandbreite reicht vom Studio bis zum Wochenendprojekt, und von außen sieht beides auf einer Website ähnlich aus. Das Zeichen schiebt eine überprüfbare Instanz dazwischen.

Woran die Zertifizierung hängt

Die Anforderungen sind konkret, und sie lassen sich nicht abkürzen:

  • Mindestens fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung als Produzent oder Produktionsleiter
  • Die aufrechte Gewerbeberechtigung für Filmproduktion
  • Nachweis technischer, betriebswirtschaftlicher, organisatorischer und rechtlicher Kenntnisse

Nachgewiesen wird das über die eigenen produzierten Filme, über Credits und Referenzen, über einschlägige Weiterbildungen – und, wo nötig, in einem Fachgespräch, in dem die Qualifikation anhand der eingereichten Unterlagen beurteilt wird. Ein abgeschlossenes Studium im Bereich Film- und Mediengestaltung an einer Film- oder Kunstuniversität kann den betriebswirtschaftlich-organisatorischen Teil ersetzen.

Dazu kommt eine Selbstverpflichtung, die im Alltag mehr bedeutet als die Urkunde: Wer das Zeichen führt, erkennt die Kalkulationsgrundsätze des Fachverbands an sowie die Allgemeinen Produzenten- und Lieferbedingungen der österreichischen Film- und Musikwirtschaft.

Warum uns gerade dieser Teil wichtig ist

Über Preise wird in unserer Branche viel geschwiegen und wenig geschrieben. Wir halten das für einen Fehler, und wir haben uns von Anfang an anders entschieden: Auf unseren Seiten stehen Einstiegspreise, Paketpreise und die Faktoren, die eine Kalkulation nach oben treiben. Die Kalkulationsgrundsätze des Fachverbands sind im Grunde dieselbe Haltung, nur als Branchenstandard formuliert – nachvollziehbar rechnen, statt Zahlen zu nennen, die später nicht halten.

Genauso die Lieferbedingungen. Wem gehört der fertige Film, was ist mit Nutzungsrechten für Web, Social Media und Messe, wo endet die Lizenz und was kostet eine Erweiterung – das sind die Fragen, die nach dem Dreh auftauchen und über die vorher niemand gern spricht. Ein anerkannter Rahmen macht diese Gespräche kürzer und für beide Seiten sicherer.

Was ihr konkret davon habt

Ehrlicherweise: Der Film wird durch ein Zertifikat nicht besser. Was sich ändert, ist die Ausgangslage vor dem ersten Gespräch.

Ihr könnt nachschlagen statt vertrauen. Der Fachverband führt eine öffentliche Firmenliste, in der alle zertifizierten Produktionen stehen. Unser Eintrag ist dort einsehbar – mit Kontaktdaten, Leistungsspektrum und Referenzen.

Ihr wisst, auf welcher Grundlage kalkuliert wird, bevor das erste Angebot kommt. Und ihr habt bei Rechten und Lieferumfang einen Standard im Rücken, der nicht von uns stammt.

Für Ausschreibungen und öffentliche Auftraggeber ist das zusätzlich praktisch: Der Qualifikationsnachweis liegt vor, statt in jeder Bewerbung neu zusammengetragen zu werden.

Wie es weitergeht

An unserer Arbeit ändert das Zeichen nichts – wir drehen weiter, was wir vorher gedreht haben, mit demselben Team und denselben Ansprüchen. Es macht nur nach außen sichtbar, was vorher nur wir belegen konnten.

Das Zeichen findet ihr ab sofort im unteren Bereich all unserer Seiten, verlinkt auf unseren Eintrag beim Fachverband. Wenn ihr ein Projekt vorhabt und wissen wollt, wie wir kalkulieren: Das Erstgespräch kostet nichts, und die Zahlen stehen ohnehin schon auf der Seite.

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